Meilensteine des SV-Tulfes

1938 Mit der Genehmigung durch die Sicherheitsdirektion war also der Grundstein für verschiedenste Aktivitäten der Mitglieder des Schiclubs Tulfes gelegt. So brachte unter anderem die Teilnahme an der Stadtmeisterschaft von Hall im Jahre 1938 bereits erste beachtliche Erfolge. 1. Kössler Franz, 2. Angerer Hans (als 16-jähriger nur inoffiziell gewertet), 3. Angerer Hermann, 4. Federspiel Lorenz, 5. Junker Hermann (alle SC Tulfes).
Beim internationalen Staffellauf Glungezer-Innsbruck-Tivoli belegte die Jungmannschaft des SC Tulfes in der Gesamtwertung den 2. Rang.

 

1939 Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben

Stadtmeisterschaft von Hall
1. Kössler Franz; Junioren 1. Angerer Hans.

Skimeisterschaft des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins

Abfahrtslauf in Mutters:
1. Schwanninger Alfons, 3. Kössler Franz.

Torlauf Heiligwasserwiese:
3. Schwanninger Alfons , 4. Kössler Franz.

Mannschaftswertung
1. Preis für die Tulfer Mannschaft.

 

1940 Internationales Glungezerrennen als Abfahrtslauf: 7. Angerer Hans (als damaliger Junior).

Stadtmeisterschaft von Hall
1. Kössler Franz.

Schwanninger Alfons war ins Trainingslager des damaligen deutschen Olympiakaders berufen worden.

Die Zeit des 2. Weltkrieges brachte eine Unterbrechung aller sportlichen Tätigkeiten vom Jahre 1940 bis 1946. Leider war dieses schreckliche Ereignis auch für viele junge Tulfer zum Schicksal geworden. Im Jahre 1946 erfolgte die Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit mit der Durchführung von Skimeisterschaften .

 

1948 Teilnahme von 3 Mitgliedern (Schwanninger Alfons, Angerer Hans und Gabmair Ludwig) an der Tiroler alpinen Skimeisterschaft in Sölden.

1950 Bei einem erstmals durchgeführten Zimmergewehrschießen ging Gabmair Ludwig als Sieger hervor.

1956 Teilnahme von 2 Mitgliedern des SV Tulfes an der Tiroler alpinen Skimeisterschaft am Tulferberg unter Teilnahme der gesamten damaligen Elite (Sieger: Toni Sailer). Das Rennen wurde als Kombination ausgetragen. Die Abfahrt führte von der Tulfer Hütte bis zum Lachhof, der Torlauf wurde beim Oberplatten ausgetragen. Im gleichen Jahr wurde auf Anregung der Heimkehrer beider Weltkriege ein Gipfelkreuz für die Gefallenen am Glungezer errichtet. Ludwig Gabmair und Haas Roman waren die Hauptinitiatoren. Alle weiteren Sportvereinsmitglieder haben sich tatkräftig an der Verwirklichung dieser Idee beteiligt.

In diesem Jahr wurde auch das Gipfelkreuz am Glungezer errichtet. Weiter Informationen gibt es hier.

1959 Teilnahme an der Tiroler Salinen Schüler-Skimeisterschaft (Angerer Friedrich). 
Auf Anregung der damaligen Ausschußmitglieder Gabmair Ludwig und Wieser Siegfried wurde erstmalig mit einer Tischtennismeisterschaft begonnen. Um in dieser Sportart Training und Meisterschaft durchführen zu können, brauchte man natürlich auch die dafür notwendigen Räumlichkeiten. Immer wieder war allerdings das Problem, geeignete Räumlichkeiten für die Austragung von Training und Meisterschaften zu finden. Aus diesem Grund konnte der Tischtennisbetrieb nicht regelmäßig aufrechterhalten werden. Seitdem im Jahre 1993 durch die Gemeinde Tulfes mit dem Neubau der Schule und dem dazugehörigen Turnsaal eine komfortable Heimstätte geschaffen werden konnte, kann man dieses Problem als gelöst betrachten. Die Tischtennissektion sollte fortan ein fixer Bestandteil des Sportverein Tulfes sein.

Von 1956 bis 1960 war ein reger Wechsel in der Führungsspitze des Sportverein Tulfes, weil die Interessen zwischen Skiläufern und Rodlern nicht immer leicht unter einen Hut zu bringen waren. Daher entschloß sich der damalige Ausschuß einen Obmann zu suchen, der eine Respektsperson in Tulfes war und nicht unbedingt ein fanatischer Skiläufer oder Rodler war. Man traf sich aus diesem Grund nach der Sonntagsmesse beim Neuwirt und beschloß, mit dieser Frage an Dr. Michael Zwetkoff heranzutreten. Mit den Worten "die Arbeit machen wir, du mußt nur Obmann sein", wurde dieser in seiner Ordination einfach überrumpelt. Und so wurde Dr. Michael Zwetkoff am 11. Dezember 1960 zum Obmann gewählt. Dr. Michael Zwetkoff war in Folge bis zum Jahre 1983 in vorbildlicher Weise in dieser Funktion tätig.

1961 Der Ausschuß des SV Tulfes beschloß, jährlich einen Jugendskitag mit Meisterschaft durchzuführen. Aus dem Skitag wurde in Zusammenarbeit mit der Schuldirektion, den Skilehrern der Skischule Maislinger und Helfern des Sportvereins ein Schüllerskikurs, an dem die Volksschüler von Tulfes durch 3 Tage (vor der Schülermeisterschaft) trainiert wurden, wobei die Kosten von der Gemeinde Tulfes übernommen wurden.

1973 Die besten Schifahrer des SV Tulfes übernehmen in idealistischer Weise (zum Teil in unbezahltem Urlaub) unentgeltlich das dreitägige Training der Volksschüler von Tulfes und Volderwald, aufgeteilt in verschiedene Leistungsgruppen. Ab 1989 war es aus schulbehördlichen Gründen nicht mehr möglich, ganztätig Schikurse durchzuführen, daher entschloß sich der SV Tulfes, diese halbtätig von Montag bis Freitag, mit einem abschließenden Rennen durchzuführen. Die Begeisterung für diesen Kurs ist nach wie vor vorhanden und wird daher auch in Zukunft ein fixer Bestandteil des Terminkalenders des SV Tulfes sein.


1961 Wieser Siegfried und Moser Ander übernahmen die Gründung und die Organisation einer Fußballmannschaft.


1962 Der Sportverein Tulfes faßte den Beschluß, an die Gemeinde Tulfes ein Ansuchen zur Errichtung eines Sportplatzes zu stellen. Die Gemeinde Tulfes stand diesem Ansuchen wohlwollend gegenüber und in der Folge hatten alle wahlwerbenden Parteien zu Wahlzeiten den Sportplatz fix in ihrem Programm.


1964 Bei den olympischen Winterspielen in Innsbruck belegte unser Mitglied Arnold Ander im Viererbob den 7. Platz.


1967 organisierte der Sportverein Tulfes die Bezirks-Skimeisterschaften der Schüler von Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land.
Mit der Inbetriebnahme der ersten Sektion der Glungezerbahn Tulfes (bis zur Halsmarter) und dem in der Folge weitergeführten Ausbau und der Erschließung des gesamten Gebietes mit Aufstiegshilfen trat auch in der örtlichen Abwicklung der Skimeisterschaften eine wesentliche Änderung ein. Auf die Durchführung von Abfahrtsrennen musste wegen des Massenbetriebes einerseits und der erhöhten Gefahr von Unfällen durch die Präparierung der Pisten andererseits, verzichtet werden und somit war auch das Ende der Durchführung von Vereinsmeisterschaften in Form der Kombination gekommen. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Vereinsmeisterschaften im alpinen Skilauf nur mehr als Riesentorlauf ausgetragen.


1969 Im diesem Jahr hat der Sportverein über einstimmigen Vorstandsbeschluss zum Gedenken an den im Jahre 1968 im Alter von 46 Jahren verstorbenen und äußerst verdienstvollen Funktionär des Sportvereins Johann Angerer den Hans-Angerer-Gedächtnislauf ins Leben gerufen. Zur Durchführung gelangt seither jährlich ein Frühjahrsriesentorlauf.


1973 Mit dem Ziel einer gediegenen rennsportlichen Ausbildung bzw. der Förderung von begabten jugendlichen Sportlern wurde im Jahre 1973 über Initiative des Skischulleiters Franz Maislinger und des Obmannes des Sportvereins Tulfes, Dr. Michael Zwetkoff, sowie Heinrich Geisler das 'Glungezer Rennservice' gegründet. Dieser uneigennützigen Trainingsgemeinschaft haben sich die Gemeinden Absam, Aldrans, Ampaß, Gnadenwald, Hall, Igls, Mils, Rinn, Sistrans, Volders und Tulfes angeschlossen. Neben mehreren Spitzenläufern aus den angehörenden Vereinen ist auch aus dem Sportverein Tulfes mit Claudia Klingenschmid eine sehr erfolgreiche Rennläuferin hervorgegangen. Bedingt durch schwere Verletzungen musste sie jedoch ihre Karriere frühzeitig beenden.


1975 wurde von den Gemeinden des südöstlichen Mittelgebirges die Mittelgebirgsmeisterschaft ins Leben gerufen, die in der Folge jährlich von einem anderen Verein ausgerichtet wurde. Gleich im ersten Jahr stellte der Sportverein Tulfes mit Angerer Irmgard und Angerer Friedrich zwei Mittelgebirgsmeister. Zur Förderung der Jugend wurde vom Ausschuß des SV Tulfes im selben Jahr beschlossen, jährlich einen Riesentorlauf für Kinder und Schüler als den sogenannten Glungezerlauf durchzuführen (neben der üblichen Vereinsmeisterschaft) .


1976 wurde von Mitgliedern des Sportvereines zusammen mit dem Skiclub Hall das Starthaus beim Wendelin errichtet (Spende von Betriebsleiter Siegfried Graf). Teilnahme von Sportvereinsmitglied Sebastian Arnold an der Nanga-Parbat-Expedition (tödlich verunglückt am 26. September 1976).
Teilnahme an der Tiroler alpinen Skimeisterschaft (Angerer Friedrich, Angerer Hans-Hermann, Eller Robert, Kößler Hermann). Erster Tiroler Gemeindeskicup St. Anton a.A. 3. Platz Arnold Helmut hinter Karl Schranz.

1978 Tiroler Gemeinde-Skicup (durchführender Verein SV Tulfes).
Mannschaftswertung: 1. Tulfes (Arnold Helmut, Arnold Josef, Gatt Josef).
Zusammen mit dem Skiclub Hall und dem Heeressportverein Absam Durchführung des jährlichen Glungezer- Marathonlaufes.  Im Jahre 1978 beging der Sportverein Tulfes sein 40-jähriges Bestandsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde erstmals eine Vereinschronik geschaffen, worin der Bürgermeister Helmut Wegmair in seinem Vorwort schreibt: Schon zu allen Zeiten haben sportliche Wettkämpfe einen wichtigen Platz in der Geschichte der Menschheit eingenommen, in allen Kulturkreisen der Vergangenheit und der Gegenwart ist die sportliche Betätigung ein wesentlicher Bestandteil im Leben der Menschen. Dabei ist es in irgendeiner Form immer um das Ideal der Ausbildung des ganzen Menschen, seines Körpers und seiner Seele, gegangen. Insbesonders in der Erziehung der Jugend nimmt die sportliche Ertüchtigung mit der Pflege der Werte der Kameradschaft, des Gemeinschaftssinnes, des Einsatzes zur Erreichung eines Zieles, der Pflege der Hilfsbereitschaft, der Förderung des Willens zur Überwindung von Schwierigkeiten mit vielen anderen Werten des Gemeinschaftslebens einen wichtigen Platz ein.
Ich darf daher zum 40-jährigen Bestand des Sportvereins Tulfes den Mitgliedern, besonders aber den treuen Funktionären, die diese Ideale des Sportes selbstlos hochgehalten und sich um die Entwicklung und Pflege des Lebens in unserer Gemeinde in hervorragender Weise verdient gemacht haben, im Namen aller herzlich danken.
Wir Tulfer wünschen uns noch viele schöne Sportfeste in diesem positiven Geiste und hoffen, dass sie - so wie in der Vergangenheit – immer ein wertvoller Bestandteil unserer Gemeinschaft bleiben mögen.

1979 4.Tiroler Gemeinde-Skicup (Söll),
Mannschaftswertung: 1. Tulfes (Arnold Helmut, Gatt Josef, Arnold Joset).

1980 1. Glungezer-Marathon, Bezirks-Jungbauernrennen (durchführender Verein SV Tulfes)
Bez.-Sieger Angerer Friedrich, Mannschaftswertung 2. SV Tulfes.
Mittelgebirgsmeisterschaft der Kinder: Kinder weiblich: 1. Claudia Klingenschmied; Schüler II männlich: 1. Zwetkoff Stefan.

1981 Der Ausschuß des Sportvereins Tulfes entschloß sich, ein Zielhaus zu errichten. Die Errichtung erfolgte in Eigeninitiative der Mitglieder und konnte nur durch die große Spendenfreudigkeit der Gönner des Sportvereins verwirklicht werden. So hat unter anderem die Agrargemeinschaft Tulfes den notwendigen Baugrund kostenlos zur Verfügung gestellt, Kössler Johann (Kössler) und Kössler Franz (Pichler) haben das notwendige Bauholz spendiert. Die Firma Zimmerei Thurner (Thurner Edi) leistete durch die Überlassung der Werkshalle, der Maschinen und des Werkzeuges sowie des Transportes mittels LKW und der Montage an Ort und Stelle mit einem Stapler einen wertvollen Beitrag. Die Bitumendachpappe, die Isolierglasfenster sowie die Schließanlage für Ziel- und Starthaus wurden von Gaber Fritz organisiert. Den erstmaligen Anstrich des Zielhauses hat Herr Plattner Otto kostenlos durchgeführt. Die Gemeinde Tulfes hat für die verschiedensten Arbeiten den Gemeindetraktor samt Gerät gratis zur Verfügung gestellt.
Im Jahre 1981 nahmen unter anderem auch Mitglieder des Sportvereins Tulfes (Angerer Friedrich, Arnold Ander und Feichtner Hansjörg) an einer Expedition auf den Popocatepetl 5.500 m (Mexiko) teil.

1982 In Anerkennung der Leistungen der Funktionäre und Helfer bei den verschiedensten Veranstaltungen wurde erstmals vom Sportverein ein Funktionärsrennen durchgeführt.
Kößler Hermann wurde Mittelgebirgsmeister. Der Sportverein Tulfes gewann die Mannschaftswertung. In diesem Jahr erfolgte durch Mitglieder des Sportvereins die Sanierung des Starthauses beim Wendelin.
Dazu stellte Gatt Josef den Achsschlepper für den Materialtransport sowie die Gemeinde Tulfes das notwendige Bauholz und den Gemeindetraktor kostenlos zur Verfügung.

1983 Nach 23-jähriger Tätigkeit als Obmann des Sportvereins Tulfes legt MR Dr. Michael Zwetkoff diese Funktion nieder und wird zum Ehrenobmann ernannt. Seine Nachfolge tritt Robert Eller an. Mit der Durchführung der Bundesskimeisterschaften der Wohnbau- und Siedlungsgesellschaften Österreichs (415 Teilnehmer) war für den neuen Obmann gleich eine große Aufgabe zu bewältigen. Ebenso war es Ziel des Obmannes die Ausrüstung für die Durchführung der Rennen technisch zu modernisieren.

1984 Neben verschiedenen anderen Rennveranstaltungen führte der SV Tulfes die Bezirks-Skimeisterschaften für Schüler und Jugend durch. Claudia Klingenschmid ging in der Bezirkscupwertung in der Klasse Schüler II weiblich als Gesamtsiegerin hervor. 3 Mitglieder des Sportvereins (Angerer Friedrich, Arnold Ander und Feichtner Hansjörg) nahmen an einer Expedition zum Kilimanjaro 5.959 m (Afrika) teil. Erstmals nahm die Sektion Fußball des Sportvereins Tulfes am Meisterschaftsbetrieb der SWM (Stubai-Wipptal-Meisterschaft) teil.

1985 Erstmals veranstaltet der Sportverein Tulfes einen Kindersporttag, der ebenso wie viele andere Veranstaltungen zu einem fixen Bestandteil im Programm werden sollte. (Im Jahre 1986 mußte aufgrund des Reaktorunglücks von Tschernobyl auf die Durchführung des Sporttages verzichtet werden).
Eine sehr wesentliche Entscheidung für den Sportverein Tulfes war der Beschluß des Gemeinderates zur Errichtung eines Sportplatzes unter Bürgenneister Helmut Wegmair.
Andreas Klingenschmied errichtete mit mehreren Helfern einen Rodelweg im Bereich Norer-Oberplatten. Die Veranstaltung von Rodelrennen auf dem auch zur Holzbringung genutzten Interessentschaftsweg war aufgrund der doch beachtlichen Unfallgefahren nicht mehr zu verantworten.

1986 Mit der Anschaffung einer der modernsten elektronischen Sport-Zeitmessanlagen (Longines TL-505) ist auch auf diesem Gebiet eine neue Epoche angebrochen. Bedenkt man, daß die Zeitmessung bis zum Jahre 1978 mit mechanischer Handstoppung und seit 1978 zwar elektronisch aber doch auf sehr einfache Art und Weise durchgeführt werden mußte, stellte diese Anschaffung eine doch wesentliche Erleichterung und vor allem Sicherheit in der Auswertung der Ergebnisse dar.

Am 30.8.1986 verstarb das Gründungsmitglied des Sportvereins Kössler Franz (Pichler), am 8.11.1986 verstarb das Ehrenmitglied des Sportvereins Tulfes Ludwig Gabmair.

Die Sportvereinsmitglieder Arnold Ander, Angerer Friedrich, Feichtner Hansjörg und Reichler Walter nahmen wieder bei einer Andenexpedition teil (Bolivien). Sie bestiegen mehrere Fünftausender und als Abschluß den Huayna Potos 6.080 m.

Das Sportvereinsmitglied Amold Ander nahm bei einer Andenexpedition (Peru) teil. Es wurden mehrere Fünf- und Sechstausender bestiegen.

1987 Claudia Klingenschmied errang beim Bezirksschülercup in Navis den 1. Platz. Weiters wurde sie beim ÖSV Punkterennen im Super-G der Schülerklasse 11 weiblich zweite und siegte in der Bezirkscupgesamtwertung. Im Herbst 1987 wurde vom Sportverein Tulfes das erste Tulferbergradrennen (RAIKA - Neue Gufl) veranstaltet. Im selben Herbst nahm die Sektion Fußball des Sportvereins mit einer Miniknabenmannschaft wie auch der Kampfmannschaft den Betrieb im Tiroler Fußballverband auf. In diesem ersten Jahr wurden alle Heimspiele auswärts ausgetragen, da die Fertigstellung des Fußballplatzes noch nicht soweit gediehen war.

1988 Sportliche Erfolge von Mitgliedern des Sportvereins Tulfes: Claudia Klingenschmied Bezirkscup in Gries a.Br. erster Platz im Riesentorlauf und erster Platz im Slalom, erster Platz beim Bezirkscup in Aldrans und dritter Platz bei der Tiroler Meisterschaft im Riesentorlauf. Mittelgebirgsmeister und zweiter Platz in der gesamt-tirolischen Schützenmeisterschaft Markus Wieser.

Der Sportverein Tulfes wurde mit der Ausrichtung der österreichischen Bundesskimeisterschaften für gemeinnützige Bauvereinigungen im Langlauf und Alpin (340) Teilnehmer) beauftragt.
Wohl als Jubiläumsgeschenk zum 50-jährigen Bestand des Sportvereins Tulfes konnte die offizielle Eröffnung des neu errichteten Sportplatzes angesehen werden. Ein jahrzehnte alter Wunsch des Sportvereins aber auch der sportbegeisterten Jugend ist somit in Erfüllung gegangen. Gleichzeitig konnte auch das mit allen für den Fußballbetrieb notwendigen Einrichtungen versehene Sportplatzgebäude in Betrieb genommen werden. Der spätere Ausbau des Vereinslokales sowie die endgültige Fertigstellung wurde von Mitgliedern des Sportvereins in beispielhafter Zusammenarbeit und unter Mitwirkung der Gemeinde Tulfes durchgeführt. Dem Sportverein steht somit eine eigene Heimstätte zur Verfügung.

1989 Obmann Eller Robert legt seine Funktion zurück. Bei der Jahreshauptversarnmlung wird Angerer Erich zum neuen Obmann des Sportvereins Tulfes gewählt.

1990 Aufgrund der in den letzten Jahren kaum ausreichenden Schneelage mußte die Rodelbahn in den Bereich Halsmarter verlegt werden. Unter Führung von Sektionsleiter Tschugg Anton haben Mitglieder des Sportvereins eine Rodelbahn vom Stalsinsweg bis in den Bereich Schönegg präpariert. Am Tag vor der Vereinsmeisterschaft verunglückte Sektionsleiter Tschugg Anton beim Training tödlich.
Der Sportverein Tulfes führte erstmalig die Mittelgebirgsmeisterschaft für Erwachsene und Kinder gleichzeitig durch. Neben mehreren Klassensiegern stellte der SV Tulfes auch den Mannschaftssieger. Aufgrund des Unfalles von Tschugg Anton hat sich der SV Tulfes entschlossen, eine Rodelrennstrecke durch den Tiroler Rodelverband begutachten zu lassen und auch einer notwendigen Kommissionierung zuzuführen. Als Rennstrecke wurde sodann der Weg von der Mittelstation Halsmarter bis in den Bereich Schönegg ausgewiesen. Die kostenlose Benützung und damit verbundene, zeitweise notwendige Sperrung des Weges wird von der Agrargemeinschaft Tulfes in dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt.
Die Sportvereinsmitglieder Arnold Ander, Angerer Friedrich, Feichtner Hansjörg und Reichler Walter nahmen bei einer Andenexpedition teil. In Ecuador wurden die höchsten Fünf- und Sechstausender (Chimborazo 6.310 m)  bestiegen. In Argentinien wurde der höchste Berg Amerikas Aconcagua mit 6.959 m von unseren Sportvereinsmitgliedern bestiegen.
Die RAIKA Tulfes spendierte 30 Stück Kippstangen . Damit war auch in diesem Bereich der letzte technische Stand erreicht. (Nach Holzstangen, Haselnusslatten, Bambusstangen, Plastikstangen).

1991 Neben der Austragung der Vereinsmeisterschaft im Rodeln trägt der Sportverein Tulfes seit dem Jahr 1991 auch das Anton-Tschugg-Gedenkrodelrennen aus. Erstmalig wurde 1991 ein Fußball-Dorfturnier durchgeführt. Teilnehmende Vereine: Feuerwehr, Musik, Schützen, Jungbauern, Altherren und Sportverein. Turniersieger Altherren. Auch diese Veranstaltung ist ein fixer Bestandteil des Terminkalenders geworden.

1992 Nach längerer Unterbrechung wurde im Vereinshaus Tulfes eine Tischtennismeisterschaft durchgeführt. Turniersieger: Wieser Siegfried.
Die Knabenmannschaft konnte in der Klasse Mitte den Meistertitel erringen.

1993 Mit der Fertigstellung der Turnhalle im neuen Schulgebäude steht dem Sportverein eine weitere Sportstätte zur Ausübung von verschiedenen Sportarten, vor allem in den Wintermonaten, zur Verfügung.
Das Sportvereinsmitglied und langjährige Vorstandsmitglied Arnold Ander ist am 8. August 1993 in den Westalpen tödlich verunglückt.

Angerer Ander - der erste Obmann nach dem Krieg - verstarb am 26.10.1993 kurz nach seinem 80. Geburtstag. Am 28. November 1993 verstarb der Gründungsobmann des Skiclub Tulfes, Ing. Alfons Schwanninger. Erstmals veranstaltete der Sportverein Tulfes einen Vergleichskampf der Vereine im Tischtennis (Musik, Feuerwehr, Schützen. Jungbauern, Altherren und Sportverein). Sieger Sportverein Tulfes (Graf Ursula, Arnold Christine Graf Gerhard, Annabith Alois, Gabmair Stefan und Arnold Oliver).

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