Samstag 10 Dez 2016

Glungezer Berglauf

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Tiwag_500x502Bei nebligen Wetterbedingungen fand am 2. August 2015 der 5. Glungezer Berglauf statt.  62 Läuferinnen und Läufer bewältigten die 2120 Höhenmeter zwischen Karlskirche in Volders und Glungezer Gipfel mit Bravour.


Es siegten bei den Damen
 Liudmila Uzick von der SK Rückenwind mit 2:20:13.70 und bei den Herren Richard Obendorfer vom RTC Inntal mit 1:42:13.44 

 

Sehr zur Freude des Veranstallters - Sportverein Tulfes - verlief die Veranstaltung unfallfrei.

Wir bedanken uns bei allen Helfern, Sponsoren und Teilnehmern für das gelungene Rennen.

 

 

 

icon 5. Glungezer-Berglauf am 2. August 2015 / Ergebnis 

Bilder gibt's hier, in der Bildergalerie

 Berglauf2015 Sieger

   v.l. Josef Gatt (Bgm. der Gemeinde Tulfes) die Sieger Liudmila Uzick und Richard Obendorfer und der Obmann des SV-Tulfes, Konrad Gatt

 

Oberdorfer2015

Richard Obendorfer bei der Schaferhütte.....

 

 

Wir bedanken uns bei den Sponsoren für die großzügige Unterstützung.

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KosslerAnabith_300x87


 

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HotelGlungezer_300x127

 


PAMA

 

SchulzErdbau

 

 

PfitscherStapler

 

 

KiechlOfen_300x101

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ArnoldChristian_300x180

 

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Tiwag_500x502Bei idealen Wetterbedingungen fand am 3. August 2014 der 4. Glungezer Berglauf statt.  63 Läuferinnen und Läufer bewältigten die 2120 Höhenmeter zwischen Karlskirche in Volders und Glungezer Gipfel mit Bravour.

Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gibt es heuer neue Sieger.
Es siegten bei den Damen
 Karin Freitag von der Lg Decker Itter/Hall i.Tirol mit 1:55:09.9 ( neuer Streckenrekord / Damen) und bei den Herren Alexander Rieder vom LSV Kitzbühel mit 1:42:24.3 

 

Sehr zur Freude des Veranstallters - Sportverein Tulfes - verlief die Veranstaltung unfallfrei.

Wir bedanken uns bei allen Helfern, Sponsoren und Teilnehmern für das gelungene Rennen.

 

 

 

 icon 4. Glungezer-Berglauf am 3. August 2014 / Gesamtergebnis

 zur Bildergalerie...

weitere tolle Bilder ab der Schaferhütte gibt's hier (Dank an Markus Gerstbauer).....

 Berglauf2014 Sieger

   v.l. die Sieger Karin Freitag, Alexander Rieder und der Obmann des SV-Tulfes Konrad Gatt

 

Wir bedanken uns bei den Sponsoren für die großzügige Unterstützung.

KiechlOfen_300x101         heko_247x346   Gufl_300x175 

SteinerTischler_300x128     Glungezerbahn_127x156      

gabmair_stefan_300x177       KosslerAnabith_300x86Recheis_300x160      SportSpezial_300x54HotelGlungezer_300x127     THW_300x95    Erler_Logo_schiefArnoldChristian_300x180  brennstueberl_301x138

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12.08.12: Glungezer-Berglauf: Letzte Woche bin ich ja zum Tegelberglauf nach Füssen gefahren, auch um zum letzten Mal für unseren Glungi-Berglauf zu werben. Nach dem Start ging's dort ein Stück bergab und leider habe ich mir da eine Muskelzerrung an der rechten Oberschenkel-Hinterseite eingefangen. Konnte nicht mehr weiterlaufen und musste mit der Bahn nach oben fahren, um mein Gepäck zu holen. Habe zwar noch einige Ausschreibungen verteilt, aber die Fahrt nach Füssen war mit der eingehandelten Verletzung eine leider ziemlich sinnlose Aktion und ob ich für unseren Glungezer-Berglauf wieder fit werde, war natürlich auch sehr fraglich. Die letzte Woche ging das Radlfahren eigentlich ganz gut und das Berggehen und Bergauflaufen so einigermaßen. Flachlaufen konnte ich erst wieder am Samstag. Wie wird es mir da am Sonntag bei unserem großen Berglauf gehen? Das Wetter war ja perfekt vorhergesagt und obwohl ich ja auch in Bayern und Südtirol recht viel Werbung gemacht habe, haben sich die Anmeldungen eher in Grenzen gehalten. Wir haben ja gehofft, dass vor allem Leute kommen, die die 2100 hm als Herausforderung und den Aussichtsberg als Erlebnis sehen und denen es gleich ist, wenn sie länger als 3 Stunden bauchen. Leider blieben diese Leute fast völlig aus. Beim Zugspitz- oder Großglocknerlauf zieht halt einfach schon der Name und die nicht so schnellen Läufer sind hier der große Anteil des Starterfeldes. Vom Namen her kann da natürlich unser Glungezer nicht mithalten, wenn er aber ein 3000er wäre, dann würden wahrscheinlich gleich viel mehr teilnehmen. Wegen den Problemen mit den Parkplätzen starteten wir heute nicht wie letztes Jahr direkt an der Karlskirche, sondern ein paar Höhenmeter oberhalb beim Fußballplatz bzw. Friedhof. Die Laufstrecke war damit um so ca. 1,5 min. kürzer als letztes Jahr. Die gesamte Strecke kann man ja eigentlich in 2 "Halbzeiten" einteilen. Die erste Halbzeit mit ca. 9,5 km und 1000 hm verläuft ja 3,5 km auf der asphaltierten Kleinvolderbergstraße und dann meist auf Almstraßen an den Stiftsalmen vorbei (zwischendrin ca. 120 hm sehr steil auf einer Almwiese) bis Halsmarter auf 1560 m. Die zweite Halbzeit mit nur ca. 5 km und 1100 hm geht dann meist ziemlich steil über die Skipiste bis zum Tulfeinjöchl auf 2270 m und weiter auf dem Steig zum Glungezer auf 2670 m. Mit dabei war ja heute wieder der Allgäuer Michael Barz, der ja beim Zugspitzlauf immer ganz vorne um den Sieg mitläuft und auch der 4-fache österreichische Staatsmeister Alex Rieder, der nach einer 3-monatagen Wettkampfpause wieder Lust auf Rennen hat. Alex war natürlich Favorit und er lief beim ersten eher flacheren Kilometer schon einen beträchtlichen Vorsprung heraus. Ich natürlich am Anfang nie der Schnellste und wenn's flach ist noch langsamer, musste heute noch zusätzlich wegen meinem angeschlagenen Oberschenkel Acht geben. In der ersten Lauf-Halbzeit sind ja einige flache Abschnitte enthalten und diese ging ich ziemlich vorsichtig an - aber Gott sei Dank blieb es bei einem leichten Ziehen. Alex war bald eine Minute voraus und ich konnte mich langsam von Michael Barz und von Alexander Hirschberg aus Bayern absetzen. Bei der Mittelstation auf Halsmarter lief Alex in 49.49 min., ich in 51:01 min., Michael in 51:37 min. und Alexander in 51:49 min. durch. Danach wurde es um einiges steiler, aber ich wusste, dass Alex Rieder auch das steile Gelände mag. Beim Tulfeinjöchl war dann lt. den Zuschauern mein Rückstand zu Alex noch ca. 50 Sekunden - eigentlich zu viel und so gab ich mich mit dem 2. Platz zufrieden. Den letzten Abschnitt mit ca. 400 hm kenn ich natürlich in- und auswendig. Zusätzlich beflügelten mich die zahlreichen Zuschauer, die mich schön angefeuert haben - Danke dafür. Mir ging es auch richtig gut und die befürchteten leichten Wadenkrämpfe blieben aus. Bei diesem letzten Abschnitt kam mir sicher mein Heimvorteil mit den Kenntnissen der verschiedenen Steige zu Gute und dass ich ziemlich gut höhenakklimatisiert bin, weil ich ja sehr oft in diesen Höhen unterwegs bin. Ich kam dann tatsächlich langsam näher und als ich das merkte holte ich nochmals alles aus mir heraus. Alex hatte dann auch noch Pech als er ziemlich ausgerutscht ist. Ca. 100 hm vorm Ziel konnte ich tatsächlich Alex überholen und gleich einen kleinen Vorsprung herausholen. Obwohl wir beide Tourenfreunde sind und uns sehr gut verstehen, schenkten wir uns nichts und ich schaffte es tatsächlich 22 Sekunden vor Alex mit einer neuen Rekordzeit von 1:39:43 h durch's Ziel zu laufen. 3. wurde Michael Barz in 1:43:20 h und 4. Alexander Hirschberg in 1:46:04 h. Bei den Damen gewann Petra Gloggner aus Bayern in 2:06:00 h. Ich hab mich dann natürlich über den unerwarteten Heimsieg, vor allem weil er so hart erkämpft war, richtig gefreut. Alex war logischerweise schon etwas enttäuscht - aber fast immer war ja er bei den Rennen vor mir und heute war es eh erst das 3. Mal, dass ich vor ihm oben war. Die Idee für diesen Berglauf ist zwar von mir, aber letztendlich umgesetzt hat es Koni Gatt mit dem SV Tulfes. Ich versuche halt möglichst viel Werbung für diesen fast einzigartigen Berglauf zu machen. Das Wetter war heute natürlich auch perfekt und so war es sicher für alle Teilnehmer ein Erlebnis auf dem Glungezer zu stehen und ins 2100 hm tiefer unten liegende Inntal zu blicken. Wir machten es uns zuerst auf der Glungezerhütte (www.glungezer.at) gemütlich. Hüttenwirt Gottfried hat dort gleich eine Flowerzeremonie mit schönen Almensträussen organisiert und eine kleine Dixieband sorgte obendrein für Stimmung. Unten in Tulfes beim Tuxerbauern fand dann die Siegerehrung statt und es wurde natürlich noch bis zum Finsterwerden (für den harten Kern noch länger) gefachsimpelt und gefeiert. Mal wieder ein herrlicher Tag in Tulfes. Die Ergebnisse gibt's unter www.svtulfes.at und unter www.berglaufpur.de.

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Tiwag_500x502Bei traumhaften Wetterbedingungen fand der 3. Glungezer Berglauf am 4. August 2013 statt.  49 Läuferinnen und Läufer bewältigten die 2120 Höhenmeter zwischen Karlskirche in Volders und Glungezer Gipfel mit Bravour. Es siegte bei den Damen Regina Helfenbein-Follmann  mit 2:17:13.8 und bei den Herren wieder  Richard Obendorfer mit 1:42:44.4 

 

Sehr zur Freude des Veranstallters - Sportverein Tulfes - verlief die Veranstaltung unfallfrei.

Wir bedanken uns bei allen Helfern, Sponsoren und Teilnehmern für das gelungene Rennen.

 

 

 

 

icon 3. Glungezer-Berglauf am 4. August 2013 / Gesamtergebnis

icon Berglauf 2013 - Bericht von Richard Obendorfer

Einige Bilder gibt's hier in der Bildergallerie....

Sieger2013_500   

Wir bedanken uns bei den Sponsoren für die großzügige Unterstützung.

KiechlOfen_300x101         heko_247x346   Gufl_300x175 

SteinerTischler_300x128     Glungezerbahn_127x156      MB_Putz

gabmair_stefan_300x177       KosslerAnabith_300x86Recheis_300x160      SportSpezial_300x54HotelGlungezer_300x127     THW_300x95    Erler_Logo_schiefArnoldChristian_300x180  brennstueberl_301x138

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1. Glungezer Berglauf am 31. Juli 2011

Ich habe mir ja immer wieder Gedanken gemacht, wie schnell man von der Karlskirche bis zum Glungezer die 2120 hm zurücklegen kann. Als Skitourenrennen ist dies ja wegen der seltenen Schneelage im Inntal kaum zu organisieren. Da ja fast die gesamte Strecke auf Tulferer Gemeindegebiet liegt, ist natürlich für die Durchführung eines Glungezer Berglaufes Koni Gatt der Obmann des SV Tulfes der richtige Mann.

Letztes Jahr, als wir nach dem Bettelwurfhüttenlauf auf der Hütte zusammen saßen, wurde dann die Sache konkreter. Wir machten uns auch Gedanken zuerst mit dem Rad bis Halsmarter zu fahren und dann bis zum Gipfel zu laufen - was sicher die schnellere Veriante wäre. Doch wegen der wenigen Bergduathleten bei uns und wegen der etwas einfacheren Organisation entschieden wir uns für einen reinen Lauf.

 

Als Laufstrecke bis Halsmarter wählten wir nicht die schnellste aber sicherlich die schönste Variante und zwar von der Karlskirche über die Kleinvolderbergstraße und weiter über die Stiftsalmen ins Voldertal und dann steil hinauf über die Kneißlhütte bis Halsmarter.

Eine genauere Streckenmessung letzte Woche ergab für diesen genau 1000-hm-Streckenabschnitt schon 9,7 km. Mit der restliche Strecke mit 1120 hm und 5,6 km, die dann sehr steil direkt über die Skipiste geht und oben beim Finale auf dem Sommerweg ergeben sich zusammen 2120 hm (mit 2 kurzen Bergabstücken 2130 hm) und 15,3 km (in der Ausschreibung haben wir noch 14,4 km geschrieben).

 

Zum ersten Mal so einen Lauf in die Tat umzusetzten, ist schon eine spannende Angelegenheit: Wieviele Helfer kommen zusammen, wieviel Teilnehmer stellen sich der Herausforderung, welche Sponsoren gewinnt man, spielt das Wetter mit und natürlich welche Zeiten werden gelaufen? So einen Lauf zu organisieren, ist schon sehr aufwendig und jetzt weiß ich noch mehr die Arbeit der Rennveranstalter zu schätzen.

Ich habe ja vor ein paar Wochen beim Zugspitzberglauf mit rd. 17,7 km und 2250 hm (mit einigen Bergabstrecken) einige Erfahrungen über einen langen Lauf sammeln können und das Problem ist ja dabei, wie es den Waden- und Oberschenkelmuskeln nach über einer Stunde Laufen mit ständig wechselnden Steigungen so ergeht. Radfahren ist da schon wesentlich gleichmäßiger, ob es da gerade oder bergauf geht, das Pedalieren ist im Grunde immer das Gleiche und obendrein kann man sich bergab noch ausruhen - was ja beim Laufen gar nicht der Fall ist - eher im Gegenteil, bergab werden die Oberschenkelmuskeln genau entgegengesetzt beansprucht, was ganz schön weh tun kann.

 

Das Wetter war ja in den letzten beiden Juliwochen äußerst bescheiden und auch die Voranmeldungen hielten sich noch sehr in Grenzen. Wir sind aber immer optimistisch geblieben, weil ja viele Bekannte von uns, die ja sonst kaum bei Bergläufen mitmachen, sich der Herausforderung stellen wollten. Am Freitag hatten wir dann erfreulicherweise ca. 100 Voranmeldungen und das ist ja für tiroler Verhältnisse recht viel.

Der Glungezer Berglauf ist für mich natürlich schon ein gewisser Höhepunkt der Rennsaison und grad hier bekam ich am Freitag wieder Knieprobleme. Der samstägliche Ruhetag hat mir dann ganz gut getan, aber nach einem Lauftest am Sonntag morgen war es immer noch nicht sicher, ob es geht. So bin ich mit dem Rennrad mit der Option zur Karlskirche gefahren, wenn es nicht geht, dass ich ja immer noch nach Gnadenwald zum Hinterhorn-Radrennen weiter fahren kann.

 

Der Sonntag war auch dann tatsächlich der seit langem wieder erste, einigermaßen schöne Tag. Angemeldet haben sich auch 3 sehr gute (und sympathische) Läufer, die sich auch mit langen Strecken gut auskennen. Fast am stärksten schätzte ich einen alten Bekannten von mir den Südtiroler Roland Osele ein, der ja auch schon den Ötzi-Alpin-Marathon gewinnen konnte und dort dieses Jahr eine Zeit von etwas über 3:30 h hingelegt hat. Ihm geht es so wie mir, weil er auch oft nicht weiß, soll er Radfahren oder Laufen. Er meinte aber vorm Start, dass er sich momentan im Laufen besser fühle - das waren ja schöne Aussichten für mich. Der nächste war der diesjährige Zugspitzlauf-Zweite und letztjährige Sieger Michael Barz aus dem Allgäu, der ja ein richtiger Langstreckenspezialist ist und Muskelkrämpfe nur vom Hörensagen kennt. Der 3. ist der gebürtige Schotte Andrew Syme und jetzige Pächter des Osterfelder-Restaurants in Garmisch auf über 2000 m - wir kennen uns ja auch schon lange und uns trennen im Ziel meist nur wenige Sekunden.

 

Knappe 100 Läufer machten sich dann auf den Weg und ich spürte zwar mein Knie die ersten Kilometer noch, später dann Gott sei Dank nicht mehr, weil ich dann scheinbar andere Sorgen hatte. Die konstanten Steigungen von ca. 10% liegen mir ja gar nicht so schlecht und so konnte ich mich nach ca. 2 km langsam absetzen. Nach ca. 4 km hatte ich einen Vorsprung von ca. 30 sek. Bei den Stiftsalmen hat man dann sehr schöne Blicke ins Voldertal und danach ging es so 100 hm ganz steil, fast weglos, eine Wiese zur Kneißlhütte hinauf und anschließend flach rüber zur Halsmarter auf 1560 m. Hier bei der Zwischenzeitmessung lief ich dann die ersten teils flachen 1000 hm und 9,7 km in knappen 53 min. durch. Dann ging es weiter direkt auf der Skipiste mit den 500 sehr steilen Höhenmetern. Mit Tourenski kommt mir dieser Teil nie so steil vor - das wird wohl an den Steighilfen liegen. Nach fast 1 h laufen ist man auch nicht mehr der Frischeste und so war dieser Abschnitt eine Tortur für die Wadenmuskulatur. Michael Barz war so ca. 1 min. hinter mir und ein paar sek. mehr waren es bei Roland Osele und Andrew Syme. Ich dachte mir immer, wenn da schon die Waden zum zucken anfangen, werde ich bald durchgereicht. Ich versuchte möglichst locker zu bleiben, aber so richtig schnell ist man da auch nicht mehr. Kurz vor der Tulfeinalm wäre eine Labestation recht gewesen - aber gut, dass es dann wieder flacher wurde. Allerdings dauerte es schon, bis man wieder einigermaßen ins Laufen reinkommt. Bis zur Schaferhütte war Michael immer so ca. 1 min. hinter mir, aber langsam holte Andrew auf, so dass sie dann gleichauf waren. Roland hatte schon Probleme und wurde etwas langsamer.

Das Finale waren dann die letzen 400 hm auf dem Glungezer-Sommersteig und ich kenne ihn ja sehr gut und weiß auch sehr genau wie man da einige Serpentinen abkürzen kann. Aber hier fingen dann bald doch meine Waden zu zucken an und ich musste vorsichtiger und schön gleichmäßig auftreten. Abkürzer riskierte ich jedenfalls keine, weil ich froh war, wenn ich einigermaßen gleichmäßig den Steig entlang höher kam. Von einigen Zuschauern bekam ich etwas zu trinken und so ging es nochmal einigermaßen gut und ich kam glücklich als erster in 1:44:01 h ins Ziel. 2. wurde Michael mit 1:45:15 h fast im Zielsprint mit Andrew, der 7 sek. dahinter finishte. 4. wurde ein logischerweise etwas enttäuschter Roland Osele in 1:49:22 h, 5. der Schweizer Fredy Schmid in 1:51:51 h, 6. Thomas Bauer aus Bayern, 7. der nächste Tiroler mit Radfahrer Stefan Kandler in 1:53:54 min., 8. der Stubaier Christian Stern in 1:56:08 h und 9. der Tulferer frischgebackene Ironman Martin Parger in 1:57:15 h. Als nächster Tiroler kam als 13. der schon 55-jährige Helli Neuner mit sehr starken 2:01:30 h ins Ziel, der ja auch ein Langstreckenspezialist ist (bei seinem ersten Marathon lief er damals 2:32 h).

 icon Ergebnisse des 1. Glungezer-Berglauf am 31. Juli 2011

 

Für mich war es natürlich einer meine schönsten Siege überhaupt und zusätzlich gefreut habe ich mich über die überraschenderweise vielen Zuschauer. Ich glaubte zwar, dass ich unter 1:40 h raufkomme, aber ich habe wirklich die Länge etwas unterschätzt und auch, dass der steile Pistenteil sehr strapaziös für die Waden ist und man danach einfach nicht mehr so locker laufen kann. Wir sind dann zu Gottfried in die Glungezerhütte eingekehrt und er hat scheinbar nicht mit so einem Andrang gerechnet. Runter ging's dann ohne Probleme bis Tulfein zu Fuß und dann weiter mit der Bahn bis Tulfes.

Am Tulfer Sportplatz haben wir erst mal richtig gegessen und danach fand die Siegerehrung statt. Koni Gatt als verantwortlicher Cheforganisator hat schon vor den Ansprachen wegen der geglückten Veranstaltung etwas gefeiert und so war dann die Siegerehrung auch ganz lustig. Zu verbessern ist sicherlich für das nächste Mal eine zusätzliche Labestation kurz vor der Tulfein-Bergstation und Wärmedecken direkt am Ziel, weil ja die Glungezerhütte 60 hm tiefer unten liegt und dort die Rucksäcke waren und man ja eigentlich im Ziel als Läufer das Rennen noch weiter verfolgen will. Der harte Kern hat dann noch bis Mitternacht gefachsimpelt und lustig war's auch nicht schlecht. Den vielen Helfern ist es zu verdanken, dass der Lauf so gut über die Bühne gegangen ist. Auf jeden Fall waren wir uns alle einig, dass wir, den in den Ostalpen fast einmaligen Höhenunterschied im Tulfer Gemeindegebiet mit dem herrlichen Touren- und Aussichtsberg Glungezer, viel besser verkaufen müssen und mit diesem Rennen haben wir immerhin einen kleinen Beitrag dazu geleistet.

Richard Obendorfer 

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